Wenn von Saint-Chinian die Rede ist, denkt man oft an den Rotwein. Der Weißwein hingegen bleibt zu Unrecht wenig bekannt. Hier erfahren Sie, wie Sie ihn entdecken können.
Welche Rebsorten stecken in einem Saint-Chinian blanc?
Die Weißweine beruhen auf den mediterranen weißen Rebsorten: Grenache blanc, Roussanne, Marsanne und Vermentino (der Rolle), gelegentlich ergänzt durch Viognier oder Bourboulenc, je nach Weingut. Jede trägt das Ihre bei: Fülle und Rundheit von Grenache und Marsanne, Finesse und Frische von Roussanne und Vermentino.
Welcher Geschmack, welcher Stil?
Erwarten Sie einen trockenen Weißwein mit weißen Früchten (Pfirsich, Birne), Blüten und einer mediterranen Note (Garrigue, Zitrusfrüchte). Auf den Schieferterroirs im Norden gewinnt er an Spannung und Mineralität; im Süden zeigt er sich runder.
Wozu passt er?
Ein Saint-Chinian blanc begleitet hervorragend Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in Rahmsauce, frischen Ziegenkäse oder einfach eine südländische Küche (gegrilltes Gemüse, Tapas). Servieren Sie ihn kühl, bei etwa 10-12 °C.
Warum ist er seltener?
Der Rotwein dominiert die Produktion der Appellation bei Weitem. Der Weißwein bleibt in der Minderheit, was ihn zu einer schönen Entdeckung für alle macht, die abseits ausgetretener Pfade unterwegs sein möchten. Bei uns finden Sie unsere Weißweine in der Kollektion Weißweine.
Häufige Fragen
Ist der Saint-Chinian blanc trocken oder süß?
Trocken. Es ist ein gastronomischer Weißwein, frisch und aromatisch, kein lieblicher Wein.
Gibt es einen Saint-Chinian Berlou blanc?
Nein. Die Crus Berlou und Roquebrun sind dem Rotwein vorbehalten. Ein Weißwein aus dem Gebiet trägt schlicht die Bezeichnung „Saint-Chinian“.
Welche Rebsorten für den Saint-Chinian blanc?
Hauptsächlich Grenache blanc, Roussanne, Marsanne und Vermentino.
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